Melanie

Namaste – schön, dass du hier bist! 

Mein Name ist Melanie:

  • Sozialpädagogin (2014) mit Arbeitserfahrung mit Geflüchteten, im Kinderheim, in der Ferien- und Notbetreuung, als Krippenspringerin.
  • Ausbildung im Kinderyoga, sowie Yoga für Teenager und Familien (2018)
  • SOS-Trainerin (somatisch orientierte Sicherheit) (2024)
  • Kundalini Yoga Lehrerin mit Fokus auf Traumasensibilität (2024)
  • Reclaiming Wholeness Training – Nondualität in Therapie und Coaching (2025)
  • weitere Fortbildungen: Abe Blakeslee: Foundations of Somatic Therapy for Trauma – The 9 Key Techniques for Effective Body-Based Therapy; Dr. Alexia Rothman: Integrating IFS and Polyvagal Theory – Healing Through Compassionate Connection; Arielle Schwartz: 2-Day Polyvagal Theory for Embodied Trauma Recovery – Certified Clinical Trauma Professional; Linda Thai: Somatic Embodiment & Regulation Strategies; Raja Selvam: Integrale Somatische Psychologie uvm.

Meine Liebe zum Yoga hat ihren Ursprung in Indien, wo ich für eine Zeit lebte und lernte, mich dem Moment hinzugeben. Dort wurde mir bewusst, wie tief Ruhe und Klarheit schon in einfachen Atem- und Bewegungsabläufen liegen. Schon immer habe ich gern mit Kindern gearbeitet, ihre Neugier, ihr Staunen und ihre unbefangene Offenheit erlebt. Diese beiden Pfade – Kindlichkeit und innere Stille – habe ich miteinander verknüpft: Ich zeige Kindern, wie Yoga ihnen eine innere Mitte schenkt, und ich begleite Familien dabei, achtsam miteinander zu wachsen.

Mein pädagogischer Weg hat mir gezeigt: Wenn Achtsamkeit zur Haltung wird, wird sie zu einer Haltung allen Lebens. Bin ich mir selbst achtsam, öffnet sich mein Blick auch für andere Menschen und für alle Lebewesen. Das macht mein Arbeiten nicht nur wirksamer, sondern auch menschlicher: präsent, geduldig, liebevoll.

Ich glaube daran, dass jeder von uns eine innere Mitte trägt – einen Ort der Verbindung, den wir durch Atem, Berührung, Bewegung und Wahrnehmung wiederfinden können. Yoga ist für mich kein Wettkampf, sondern eine Praxis der Zugehörigkeit: zu uns selbst, zu den anderen und zur Erde. Achtsamkeit ist nicht flüchtige Ruhe, sondern eine Lebenshaltung, die uns empathisch, mutig und verantwortungsvoll handeln lässt.

Und was soll ich sagen: oft werde ich von meinen kleinen Fans wie ein Rockstar begrüßt – Autogramme gibt es gerne via E-Mail. Die Begeisterung der Kinder erinnert mich daran, warum ich tue, was ich tue: nicht als Konkurrenz, sondern als verbindende Stimme, die Ruhe in Bewegung, Licht in Blicken und Freude in Atem holt.

Diese inner Lebendigkeit ist wie eine Erinnerung an unseren natürlichen Zustand – voller Präsenz verbunden mit der Ewigkeit!

Das Leben gleicht einer Bühne, auf der glänzende Augenblicke ebenso auftauchen wie Dramen und schwere Momente. Meine eigene Reise durch Trauma und Belastung hat mich noch tiefer blicken lassen und zu einem tieferen Verständnis geführt: Das Nervensystem ist kein isoliertes Instrument, sondern ein sensibler Zeuge unserer Existenz. Es spricht in jeder Situation – nicht durch Worte, sondern durch Signale von Sicherheit und Gefahr, stets auf der Suche nach verbindung.. Wenn ich diese Sprache wahrnehme, gehe ich behutsame Schritte, die dem Rhythmus des Körpers folgen; Räume, in denen Würde des Innenlebens anerkennt, in welchen Verbindung hergestellt wird – zu mir, zu andere, zum Moment. Zu dem was ist, mit allem, was ist. In dieser Haltung wird jede Bewegung zu einer Frage an das Sein: Was braucht der Moment? Wie darf ich zu mir selbst zurückkehren, damit das Leben wieder lebendig ist? Wie die Kinder es uns so oft vorleben?

So entsteht Wachstum, das nicht drängt, sondern sich organisch entfaltet, stets verbunden mit der inneren Mitte – authentisch, nachhaltig und im Einklang mit der Tiefe des Lebens. Wie ein Mandala.

Lokah samastah sukinoh bhavantu – Mögen alle Lebewesen glücklich und frei sein.